Leaving the path

May is almost over and in a few days I am going to start working on a series of watercolors for the next watercolor show in August. I will participate with eight paintings and they will keep me busy for most of June. Before I start getting “serious” I take the chance to experiment. New color compositions (like in this watercolor), ways of abstraction or just trying to leave the path of being to much set in my way. The summer watercolor-show will be the last watercolor challenge for this successful year. It is nice to get so much recognition – on the other hand I feel a little bit stuck and look forward to a period of not painting results-oriented. I feel that it is about time to experiment much more.

cw_watercolor_2018_124
124_2018 Watercolor / Fabriano Artistico grana grossa / rough – 300g/m / 140 lbs – ca. 56 x 38 cm / 22.0 x 15.0 in / Lukas Aquarell 1862

Der Mai ist fast vorbei und in ein paar Tagen werde ich beginnen, an einer Serie von Aquarellen für die nächste Aquarell Ausstellung im August zu arbeiten. Ich werde mich mit acht Arbeiten an der Ausstellung beteiligen und die werden mich vermutlich für den ganzen Juni in Atem halten. Bevor ich “ernst” mache, nehme ich die Chance wahr, noch ein bisschen zu experimentieren. Neue Farb-Kompositionen (wie in diesem Aquarell), Wege der Abstraktion oder einfach versuchen,  den Pfad, auf dem ich mich bewege, ein bisschen zu verlassen, bevor er zu fest getreten ist. Die Sommer-Ausstellung wird die letzte Aquarell-Herausforderung für dieses erfolgreiche Jahr sein. Auf der einen Seite ist es schön, so viel Anerkennung zu erhalten, andererseits aber fühle ich mich inzwischen doch ein wenig festgefahren und sehne mich nach einer Zeit, in der ich nicht Ergebnis-orientiert male. Ich fühle immer stärker, dass es an der Zeit ist, viel mehr zu experimentieren und spielerisch auszuprobieren.

22 thoughts on “Leaving the path

  1. I really, really…..really love this colour combination. For myself, the colour set a mood of quiet contemplation, while inviting my attention into focusing on the light, which feels like….the possibility of great opportunities. Such a wonderful painting!

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      1. Oh, I see…. I know that feeling of being taken away from you would like to do. On the other hand it is beautiful to have a solo show. Congratulations and lots of success. I hope it is not only exhausting but fun, too., 🙂

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  2. Hallo Carsten,
    ich verfolge deinen Blog hier schon sehr lange. Was sich aus ersten Anfängen bis jetzt entwickelt hat, ist sehr beachtlich. Ich habe wesentlich länger gebraucht, um mich von meinem fotografischen und viel zu zeichnerischen Aquarellstil zu lösen. Aber ich habe mir auch nie groß darum Gedanken gemacht. Mir gefiel es halt – und vielen anderen auch. Nur seit einiger Zeit habe ich bemerkt, dass ich gewaltig auf der Stelle trete. Mir ist es einfach übelst aufgestossen, wie lange ich an so einem Aquarell saß. Und wieviel Zeit ich damit oft verschwendet habe, wenn irgendwas nicht funktionierte. Deswegen – experimentieren ist der richtige Weg. Im Aquarell gibt es unzählige Möglichkeiten. Immer weiter so und vor allem sich nicht reinreden lassen! Viele Grüße!

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    1. Hallo Markus, ich freue mich sehr über Deinen Kommentar und Deine Anerkennung. Ich habe auch immer wieder das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Das gehört wohl dazu. Du hast aber auch gewaltige Fortschritte gemacht, finde ich. Reinreden lasse ich mir sowieso nicht – ich habe recht früh beschlossen, mein eigenes Ding zu machen. Ich freue mich über Lob und konstruktive Kritik, aber letztlich versuche ich, mich nicht beeinflussen zu lassen. In erster Linie male ich für mich selbst und manchmal – leider recht selten – gefällt es mir selbst, was dabei raus kommt. Aber das Malen an sich ist einfach toll. Ich bin froh, dass ich davon nicht leben muss und deshalb niemandem gefallen muss – das ist sehr hilfreich dabei.
      Viele Grüße – Carsten

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  3. Hallo, Carsten,

    ja, das geht mir genauso. Ich habe viel zu lange an einem bestimmten Thema gehangen, deswegen ist es gerade jetzt auch nicht leicht für mich, meiner Malerei eine andere (vielleicht auch bessere) Richtung zu geben. Ich teste vieles aus, wobei ich derzeit den Hakebrush favorisiere. Ist ein echter Allrounder. Ich male, um zu malen. Was dabei rauskommt, gefällt mir manchmal. Ich glaube, das ist ein allgemeines Problem, dass der Künstler seine Bilder nur selten gut findet. Aber sei es drum. Leben muss ich zum Glück davon auch nicht – wenn es anderen auch gefällt: schön. Wenn nicht: Sch…. drauf. Wichtig ist: ich hab es getan und bin zufrieden und was ich noch wichtiger finde: ich habe meine Zeit sinnvoll genutzt. In diesem Sinne: entspanntes Malen! Vielleicht kommt man ja nochmal zusammen!
    Viele Grüße, Markus

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    1. Hallo Markus, das will ich doch hoffen, dass wir noch mal zusammen malen. In erster Linie soll das ganze Spaß machen – alles andere finde ich zweitrangig. Manchmal quäle ich mich selbst damit, dass ich denke, es geht nicht voran, aber mit etwas Abstand betrachtet, kann ich es dann doch entspannt sehen und denken: Na und, was soll es? Ich male ja nicht fürs Museum sondern um Spaß zu haben. Und Spaß ist es – jeden Tag. Viele Grüße und happy painting!

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